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Einstellungensmöglichkeiten

Die Belichtungssteuerungen bei der Nikon D3200

Die Belichtungssteuerungen der Nikon D3200

Ich hatte euch ja schon einige Funktionen am Funktionswählrad der Nikon D3200 beschrieben. Heute möchte ich kurz auf die Belichtungssteuerungen eingehen. Am Funktionswählrad sind diese mit den Buchstaben M,A,S und P gekennzeichnet. Diese Belichtungssteuerrungen erlauben vielfältige Einstellmöglichkeiten.

Funktionswählrad der Nikon D3200

Belichtungssteuerungen

M: Manuelle Belichtungssteuerung

Bei dieser Einstellung wird die Belichtungszeit wie auch die Blende selbstständig eingestellt. Gerade für kreative, außergewöhnliche Fotos kann dies die Einstellung der Wahl sein, da hier die meisten selbstbestimmten Einstellungen möglich sind.

Nachdem du das Funktionswählrad auf die Einstellung M gedreht hast, kannst du nun die Einstellungen für die Belichtungszeit und für die Blende wählen.
Die Belichtungszeit stellst du ganz einfach am Einstellrad deiner Nikon D3200 ein.

Einstellungensmöglichkeiten

Hier könnt ihr die Einstellungen vornehmen

Durch Drücken der Plus/Minus Taste ( rechtsaußen unterhalb des On Schalters) und Drehen des Einstellrades könnt ihr die Blende einstellen.

Die Belichtungszeit:

Am Monitor könnt ihr ersehen, welche Belichtungszeit ihr eingestellt habt. Durch das Drehen am Einstellrad ändert sich dieser Wert. Einfach ausgedrückt ist die Belichtungszeit die Zeit, in welcher das Foto belichtet wird. Je mehr Licht auf das Foto eingeht, desto heller wird dieses.

Je länger man belichtet, desto größer ist natürlich auch die Gefahr des Verwackeln. Es sollte dann überlegt werden ein Stativ zu benutzen. Auch solltet ihr bedenken das „bewegte Bilder“ eine möglichst kurze Belichtungszeit haben sonst werden diese leicht unscharf.

Wie ihr seht ist hier doch einiges zu Bedenken.

 

Die Blende:

Die Blende stellt ihr mit der +/- Taste und gleichzeitiges Drehen am Einstellrad ein. Auch hier könnt ihr die aktuellen Einstellungen am Monitor sehen.

Durch eine große Blende kann mehr Licht auf das Foto fallen. Mehr Licht = mehr Helligkeit.

Je kleiner die Blendzahl, desto offener die Blende, es fällt mehr Licht aufs Foto. Die Blendenzahl richtet sich nach deinem Objektiv, wobei man grundsätzlich sagen kann. Je kleiner die mögliche Blendzahl, desto besser ist das Objektiv. Kurz gesagt es zeigt dir auch wie Lichtstark dein Objektiv ist.

Bei meiner Nikon D3200 war ein Objektiv -AF-S Nikkor 18-55 mm 1:3,5 -5,6 dabei.  Wirklich lichtstark ist dieses nicht. Aber für meine Ansprüche genügt dieses auf jeden Fall (noch).

Mit der Auswahl der Blende könnt ihr die Schärfentiefe auf euren Fotos steuern. Je kleiner die Blende, desto kleiner ist der Schärfentiefebereich.

Ihr seht mit den 2 Einstellungen könnt ihr schon eine Menge verändern. Ich möchte euch mal ein kleines Beispiel geben um es euch noch näher zu bringen.

Gehen wir mal davon aus, dass die Einstellung 1/125 sek. Belichtungszeit und Blende f/4,0 für das Foto optimal ist.

Ändert ihr nun die Belichtungszeit auf 1/60 sek. so müsst ihr die Blende dementsprechend ändern um wieder ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Also Belichtungszeit wird erhöht – Blendenzahl kann erhöht werden (weniger Licht fällt durch die Blende). Hierdurch könnt ihr gezielt die Schärfentiefe verändern.

Es ist wichtig die Bedeutung von Blende und Belichtungszeit zu kennen. Allerdings spielt auch noch der ISO-Wert bei der Lichtempfindlichkeit eine große Rolle. Diese möchte ich in einem Extra Beitrag beschreiben.

Ausführlich habe ich das Thema Blende nochmals hier behandelt.

ISO-Empfindlichkeit

Dank der digital Fotografie kann man mit den Einstellungen ja reichlich rumspielen und somit dann schon einiges erkennen. Kosten hat man ja erst mit der Entwicklung der Bilder.

Die Nikon D3200 hilft dir auch schon vor dem Abdrücken zu erkennen, ob die Einstellungen optimal sind. Bei sup-optimalen Verhältnissen blinkt ein kleines Fragezeichen im Monitor auf. Beim Drücken der Fragezeichentaste, links neben dem Monitor – erfolgt eine kurze Erklärung.

Das M-Programm an der Kamera erlaubt es sehr kreativ mit der Kamera umzugehen. Allerdings sind einige Einstellungen notwendig. Und gerade für den nicht so geübten Fotograf – dauern dann die Einstellungen und das optimieren doch einige Zeit. Für mich ist diese Einstellung für Schnappschüsse oder für das etwas schnellere Fotografieren noch nicht geeignet. Wobei ich aber anmerken muss, dass durch Übung das Einstellen leichter wird. Grundsätzlich sollte man sich aber mit den vorgestellten Werten durchaus auskennen, denn auch für die Halbautomatik Programme sind diese von Bedeutung.